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Wybot C2 Akku Poolroboter für Boden + Wand + Wasserlinie

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In diesem Beitrag besprechen wir den Akku Poolroboter C2 von von Wybot in der aktuellsten Version. Diese Version ist gegenüber älteren C2-Modellen verbessert worden.

 

Wybot C2 Akku-Poolroboter: Wichtige Eigenschaften und Besonderheiten

Dieser kabellose Poolroboter kann nicht nur Euren Poolboden reinigen, sondern auch die Wände und die Wasserlinie. Der verbaute Akku mit einer Kapazität von 4.600 mAh liefert reichlich Energie für das je nach Modus 65 Watt leistende Gerät. Im Eco Modus, der aus unserer Sicht kaum praxisrelevant ist, reicht der Akku, um diesen Poolreiniger bis zu 3 Stunden zu betreiben. Wirklich relevant sind die anderen Modi – schließlich kauft man sich solch einen Roboter, um die volle Saugleistung zu nutzen und auch, damit ab und an die Wände bearbeitet werden. Hier geht die Laufzeit stark zurück – ist aber mit knapp etwas unter 2 Stunden in unserem Test weiterhin noch definitiv als gut anzusehen.

Ein Vorteil beim Wybot C2 Poolroboter ist, dass die Räder pro Seite durch einen Motor angetrieben werden und durch die Raupen einerseits viel Grip haben, als auch Hindernisse sehr gut überwinden können. Während manche Roboter Probleme dabei haben, die Wände hochzukommen oder schon bei niedrigen Hindernissen stecken bleiben, so könnt Ihr hier bauartbedingt deutlich bessere Resultate erwarten.

 

Roboter, die nicht nur den Poolboden reinigen, sondern auch die Wände hochfahren, sind allgemein in der Handhabung etwas komplexer. Deshalb gibt es einige Hinweise, die man beachten muss.

 

Zur Einordnung: Die Saugleistung eines Reinigungsroboters hängt nicht alleinig von der Pumpleistung ab, sondern auch davon, wie nahe die Saugöffnung am Poolboden ist. Deswegen sind Angaben wie 13,5m³/h zwar nett zu wissen,  aber je nach Abstand zum Poolboden ist die Wirksamkeit eben unterschiedlich. Wir empfinden die Entfernung zum Boden als nicht zu weit – und das merken wir auch: Die Saugleistung ist in der Praxis definitiv gegeben. Das ist nicht bei jedem Gerät in dieser Leistungsklasse so!

 

Merkmal Daten
Saugstärke 13,5 m³ pro Stunde
Geschwindigkeit ca. 10 Meter pro Minute
Leistung 65 Watt
Gewicht 8 kg
Anzahl der Motoren 3 bürstenlose Motoren / 2 für Antrieb und einer zum Absaugen
Navigation per Sensor
Akku ca. 4.600 mAh – bis 180 Minuten Laufzeit (Eco Modus), sonst eher 100-120 Minuten (getestet)
Timeroptionen 1 x 180 / 2 x 90 / 3 x 60 / 4x 45 Minuten
Ladezeit ca. 180 Minuten (getestet)
empfohlene Poolgröße ca. 3-200 m² (Herstellerangabe) / ca. 3-35 m² (Poolpanda Empfehlung)
max. Wassertiefe ca. 3 Meter gemäß Bedienungsanleitung (in Werbung wird 3,96 Meter genannt)
Filter 180 my Grobfilter + Feinfilter (10 my)
reinigt Boden / Wand / Wasserlinie
Modi Wand, Boden, Wasserlinie jeweils einzeln und Kombinationsmodi
Pool-Formen rechteckig, frei, Nierenform, rund
Hindernisse bis 2 cm kein Problem
geeignet für Swimmingpools mit Poolfolien-Innenwand (Bsp: Nahezu alle Stahlwandpools, Frame Pools, teils Holzpools), Betonpools, Fiberglas-, Vinyl und Fliesenpools als auch Mosaikfliesen, Kiesel und Glasfaser
Konnektivität App-Nutzung (iOS + Android) + Möglichkeit der Hardwareaktualisierung

Im Lieferumfang des Wybot C2 Akku Poolroboters befinden sich ein Grobfilter, ein Feinfilter, ein Schaumstoff für etwaig mehr Auftrieb und Auslassfilter, die man optional anbringen kann. Natürlich ist ein Netzteil auch dabei. Ein Haken zum Herausholen ist hingegen nicht dabei gewesen. Das ist ungewöhnlich.

 

Wegführung, Stromversorgung und Stromverbrauch

Die Bewegung geschieht nicht komplett chaotisch und zufallsbasiert, sondern wird mittels Gyroskop etwas optimiert. Das ist gut, aber natürlich sind teurere Geräte mit Sensor und Wegberechnung hier deutlich überlegen. So gibt es den C2 auch als Pro Version, welcher mit Ultraschall deutlich gezielter vorgehen kann. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Testberichtes ist der Wybot C2 Pro noch nicht erhältlich. Also bleiben wir beim „normalen“ C2.

 

Wenn die Batterie zur Neige geht, dann fährt der Poolroboter automatisch an den Beckenrand. Das hat bei uns ziemlich gut funktioniert.

 

Trotz 3 Motoren und großem Akku ist das Gewicht mit grob 8 Kilogramm noch in Ordnung.

 

Das Aufladen braucht ein klein wenig länger als drei Stunden, was vollkommen ok geht. Die Laufzeit bewirbt Wybot mit 180 Minuten. Das ist etwas unglücklich formuliert, denn Wybot weiß es laut Bedienungsanleitung selbst besser: 180 Minuten Laufzeit erreichen wir im Test nur im Eco Modus. In allen anderen Modi liegen wir bei real grob 2 Stunden Laufzeit. Diese Laufzeit ist für die Preisklasse ok und angesichts der starken Motoren und der sehr guten Saugleistung kann man sich wirklich nicht beschweren. Andererseits bedeutet dies auch, dass wir diesen Roboter nur für Pools bis maximal 35m² Grundfläche empfehlen können. Für größere Pools (sagen wir bis 45m² Grundfläche) benötigt Ihr auf jeden Fall die „Pro“ oder „Vision“ Version, die effektiver pro Zeiteinheit vorgehen können.

 

Die Lade Anzeige besteht aus fünf LEDs – ihr könnt also den groben Ladestand gut abschätzen. Je nach Modus und Zustand ändern die LEDS ihre Farbe, um beispielsweise eine Verbindung per Bluetooth, niedrigen Akkustand oder auch einen Fehler zu signalisieren.

 

Es können verschiedene Zyklen per App eingestellt werden. Man muss den Wybot C2 Akku Poolroboter also nicht nach jedem Einsatz aus dem Pool nehmen.

 

Grobfilter und Feinfilter

Standardmäßig solltet Ihr den Groibfilter verwenden. Dadurch könnt Ihr wesentlich mehr Schmutz aufnehmen, ohne dass die Liestung allzu sehr nachlässt.

Mit ca 180 my filtert der Grobfilter nahezu alles aus dem Wasser, was man mit bloßem Auge erkennen kann.

 

Bitte beachtet, dass der Einsatz des Feinfilters ausschließlich für den Einsatz am Poolboden vorgesehen ist. Wendet diesen an, wenn die Schmutzbelastung in Eurem Pool mit großen Schmutzpartikeln nicht allzu stark ist.

 

Beispiel 1) Am Poolboden befinden sich zahlreiche Blätter. Der Wybot C2 Poolroboter sollte dann ausschließlich mit dem Grobfilter ausgestattet sein.

 

Beispiel 2) Der Pool ist kaum mit sehr großen Objekten verschmutzt. Eine Reinigung der Poolwände oder der Wasserlinie ist nicht zwingend erforderlich. Dann stellt den Bodenmodus ein und nutzt auch gerne zusätzlich den Feinfilter.

 

Der Feinfilter filtriert auch jene Partikel, die man mit bloßem Auge nicht mehr sehen kann.

 

Hier wird der Feinfilter eingesetzt.

 

Tuning mit Filterbällen notwendig?

Standardmäßig hat dieses Modell einen 180 Mykrometer-Grobfilter vorliegen und zusätzlich könnt Ihr einen Feinfilter verwenden, welcher bis 10 Mykrometer runtergeht. Deswegen ist ein klassisches Filterball-Tuning im Normalfall nicht notwendig. Filterbälle würden wir nur dann zusätzlich nutzen, wenn Ihr es mit hartnäckigen Kalkausfällen oder etwaig Algenbefall zu tun habt.

Hier setzen wir beim kleineren Brudermodell A1 Filterbälle ein. Das kann man auch beim C2 machen, wird aber zumeist schlicht nicht notwendig sein.

 

Wichtig: Wenn Euer Pool sehr stark verschmutzt ist, dann macht zuerst eine Reinigung nur unter Verwendung des Grobfilters. Lasst danach mindestens 20 Minuten Pause, damit schwebende Partikel absinken können und wendet nun den Feinfilter an. Dies wird die Reinigungsergebnisse maximieren. .

Ebenfalls besonders wichtig: Wenn die Wände gereinigt werden, dann sollte der Feinfilter ebenfalls unbedingt raus, da er die Kletterfähigkeiten des Wybot C2 Poolroboters signifikant beeinträchtigen kann.

 

Saugleistung des Wybot C2 Akku Poolroboter

13,5m³ / h sind für die Preisklasse angemessen. Das diese gefühlt auch vollends ankommen ist dann doch beachtenswert. Wir haben Roboter getestet, die laut Werksangabe stärker sein sollten (Beispiel BWT ES Echo), aber problematische Stellen nicht so gut abgesaugt haben wie der C2. Was in der Theorie also nicht ganz so beeindruckend klingt, ist es in der Praxis dann eben doch. Daumen hoch für den C2!

Mit ca. 10 Meter die Minute im Vergleich zu einigen anderen Poolrobotern eher gemächlich unterwegs. Das ist kein Nachteil, denn so sorgt die Eigenbewegung des C2 eben nicht für Aufwirbelungen.

 

Um es kurz zu sagen: Wollt Ihr schnellere Reinigungsergebnisse? Dann geht das nur mit Robotern, die sensor-und oder kameragesteuert navigieren. Aufgrund der guten Kombination aus Saugleistung und der Tatsache, dass Aufwirbelungen quasi kaum ein Thema sind, braucht der C2 nicht zig-fach die selben Stellen abfahren. Ihr braucht also (im Normalfall) nur warten, bis er eben alle Stellen einmal abgefahren hat. Tipp: Normalerweise braucht man nicht bei jedem Reinigungsvorgang die Wände und die Wasserlinie bearbeiten. Lasst dieses Gerät einfach standardmäßig nur den Boden bearbeiten und Ihr kommt erheblich schneller ans Ziel.

Preis und reale Leistung sind beim Wybot C2 Akku Poolroboter also mehr als fair gesetzt. Dafür beide Daumen hoch!

Sehr positiv: Der Wybot C2 Poolroboter fährt bei uns im Test zuverlässig die Wände hoch. Selbst, wenn er schon einiges an Schmutz aufgesaugt hat. Da geben einige Roboter schon deutlich früher auf.

 

Handlichkeit

Das Gewicht ist mit knapp 8 Kilogramm kein Leichtgewicht. Das kleinere Brudermodell A1 wiegt nur 3,5 Kilogramm. Subjektiv empfanden wir den Wybot C2 Akku Poolroboter dennoch gut zu handeln. Dennoch: Empfindet Ihr Euch selbst als eher „nicht so stark“ (vergesst nicht, dass beim Herausnehmen ihr nicht nur den Roboter anhebt, sondern teilweise auch das darin befindliche Wasser), dann macht Euch über diesen Punkt Gedanken. Wäre der Autor dieser Zeilen über 80, dann könnte es sein, dass das Gewicht etwas müßig wäre.

Ist der Akkustand niedrig, dann fährt der Wybot C2 Poolroboter an den Beckenrand. Die gelbe Farbe signalisiert optisch den niedrigen Akkustand.

 

Der Filter kann kann mittels Schließmechanismus erreicht werden. Der Schließmechanismus fordert keinen Kraftaufwand und ist auch kein Killer für Fingernägel – das ist äußerst positiv zu erwähnen.  Ebenfalls äußerst gut gelöst: Beim Herausnehmen fließt im Regelfall gar kein oder nur minimalst Schmutz wieder zurück in den Pool. Hier hat Wybot den Rückflussmechanismus sehr toll gelöst. Der BWT Echo Es ist trotz normalerweise höheren Preises in dieser Kategorie beispielsweise nicht ansatzweise so gut.

 

Poolwände und Poolränder

Einige Poolroboter haben bei Rundpools massive Probleme die Ränder sauber zu bekommen. Bei unserem Rundpool fährt der Wybot C2 Akku Poolroboter sauber an die Wand und saugt jegliche Stelle ziemlich gut sauber. Abermals sind die Ergebnisse besser, als es das bloße Datenblatt vermuten ließe. Passt!

 

Test 1: Rundpool

Hier haben wir einen Aufstellpool mit ca. 305 cm Durchmesser und einer Grundfläche von grob 7,3m². Dieser Pool wird – so wie es sich gehört – schnell gereinigt. Wir haben zuerst den Modus gewählt, welcher ausschließlich den Boden reinigt und danach haben wir den Modus gewählt, welcher nur die Wände und die Wasserlinie bearbeitet. Passt!

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Test 2: Rechteckiger Frame Pool

Und wie schlägt sich unser Testgerät bei einem rechteckigen Aufstellpool mit an den Seiten ansteigendem Poolboden, welcher nahtlos in die Poolwände übergeht? Tatsächlich ähnlich gut: Wir haben den Wybot C2 Poolroboter verwendet und ihn auch beim Bestway 549 x 274 x 132 cm APX Frame Pool eingesetzt.

 

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Unser rechteckiger Test-Pool mit ansteigender Wand und viel Schmutz am Boden.

Allgemein gilt, dass innerhalb der ersten 30 Minuten schon sehr viel erreicht wird. Danach geht es langsamer vorwärts, da manche Stellen bereits schon zuvor abgefahren und gereinigt wurden. Mit fortschrietender Zeit wird man sich immer weiter einem (fast!?) perfekten Reinigungsergebnis annähern. Wie rein es wird hängt allerdings auch von der Poolgröße und dem gewählten Reinigungsmodus ab.

 

Am Testende ist der Pool sehr sauber. Auch die Eckbereiche wurden bei diesem Pool komplett abgesaugt, was nicht jeder Poolroboter schafft. Sehr gut!

 

Die APP des Wybot C2 Poolroboters

Das ist definitiv das Schwächste Kapitel. Es ist zwingend ein Nutzeraccount erforderlich und bei uns macht es keinen Unterschied, welche genaue Navigation wir im sogenannten Expertenmodus vorgeben. Er macht, was er will. Zugegebnermaßen: Er macht es sehr gut! Deswegen drücken wir hier ein Auge zu.

Positiv hingegen: Die Bluetooth Verbindung funktioniert klasse und zuverlässig. Während die Navigationsbefehle nicht so recht wollen, so funktioniert der Wahl des Reinigungsmodus hingegen zuverlässig. Wir sagen dem C2, was er reinigen soll und er tut es auch. Und das ist aus unserer Sicht der entscheidende Punkt. Ob er dabei Zickzacklinien, S-Linien oder N-Linien fährt, ist uns am Ende dann doch nicht so wichtig. Vielleicht wird das in Zukunft mit Hardwareupdates besser – denn ja: Die Hardware kann per Bluetooth über die App geupdated werden.

Die Wahl der Reinigungsmodi klappt zuverlässig. Sogar mitten im Betrieb, wenn der Roboter kurz aus dem Wasser schaut und Ihr shcnell seid. Expertenmodus hingegen zum Zeitpunkt des Tests ohne sprübare Wirkung.

 

 

Das müsst Ihr beim Wybot C2 Akku Poolroboter beachten

Für eine gute Nutzung ohne Enttäuschungen oder zur Vermeidung von Problemen solltet Ihr unsere Hinweise beachten.

 

Teilweise-Chaotische Navigation und realistisches Reinigungsergebnis

Auch wenn dieses Gerät ein Gyroskop hat und Poolwände erkennt, so ist die grundsätzliche Navigation zufallsbeeinflusst. Wybot nennt es IMU-Navigation. Unserer Meinung nach ist die Navigation definitiv besser als bei rein chaotischer Navigation, aber andererseits natürlich einer Ultraschall-Navigation deutlich unterlegen.

Der Roboter bewegt sich übrigens sowohl vorwärts als auch rückwärts fort – das spart Zeit, weil nicht bei jedem Richtungswechsel komplett gewendet werden muss.

Es gibt daher keine Garantie, dass jede Stelle im Pool mindestens einmal abgefahren wird. Je kleiner der Pool, desto höher die Chance, dass 90% (oder mehr) des im Schwimmbecken befindlichen Schmutzes filtriert und entfernt werden. Wir würden das Limit für die Beckengröße also auf ca. 35m² Grundfläche setzen. Setzt Ihr den Wybot C2 bewusst vorranging zur Bodenreinigung im entpsrechenden Modus ein, so könnten vielleicht auch 50m² gerade noch so als Obergrenze in Ordnung gehen.

 

Wenn die Schmutzkammer zu voll wird…

In unserem Test haben wir – was auf den Bildern teils nicht so gut zu erkennen ist – sehr viel und teils auch schweren Schmutz verwendet. Ab einer gewissen Mengen an Schmutz leidet die Saugkraft und die Fähigkeit, Wände hoch zu kommen. Aber: Im Vergleich zu einigen anderen Pollrobotern tritt dieser Effekt vergleichsweise spät auf. Von dem her zählen wir diesen Punkt nicht als Negativpunkt auf, sondern als Pluspunkt!

 

Warum Ihr den pH-Wert beachten solltet…

Nicht nur Desinfektionsmittel und auch Eure Gesundheit profitieren von gut eingestellten pH Werten im Poolwasser. Auch der Wybot C2 Akku Poolroboter sollte bezüglich des pH-Wertes zwischen 7,0-7,4 betrieben werden. Zu niedrige pH-Werte würden korrosiv auf ihn wirken und zu hohe pH-Werte können zu Kalkablagerungen führen. Beides kann die Lebenszeit des Gerätes verkürzen und/oder Komponenten beschädigen und/oder das Reinigungsergebnis negativ beeinflussen. Ein gut eingestellter pH-Wert ist also sehr empfehlenswert.

 

Tiefenentladungen gibt gibt es auch bei Lithium Ionen Akkus

Die Poolsaison ist vorbei und nun legt Ihr das Gerät zum Überwintern beispielsweise in eine Abstellkammer. Doch aufgepasst! Ca. zwei bis spätestens drei Monate nahc dem letzten Einsatz MÜSST ihr den Roboter wieder aufladen. Akkus tendieren dazu sehr langsam Energie abzugeben. Das gilt auch für den hier verbauten Lithium Ionen Akku. Vermeidet Schäden und Probleme, indem Ihr diesen wichtigen Punkt unbedingt beachtet.

Ladet den Akku alle 2-3 Monate auf.

 

Die Crux mit dem Auftrieb

 

Zu wenig Auftrieb

Nicht jeder Pool ist gleich und auch nicht jedes Wasser. Einige Faktoren haben einen starken Einfluss auf die Steigfähigkeit des Wybot C2 Poolroboters. Beachtet, dass Wassertemperatur, Verschmutzungsgrad, als auch z.B. gelöstes Salz im Wasser den Auftrieb beeinflussen. Daher kann es sein, dass Ihr den mitgelieferten Schaumstoff befestigen müsst, wenn Euer Gerät nicht gut genug die Wände hochkommt. Wir haben das nicht benötigt, zeigen Euch aber hier dennoch, wie dieser sogenannte Floater angebracht werden muss:

Der Floater wird vorne eingeklemmt und sorgt für mehr Auftrieb. Er kann problemlos wieder entfernt werden.

 

Zu viel Auftrieb

Unser Testmodell hatte allgemein ein klein wenig zu viel Auftrieb und war an der Vorderachse zu leicht unterwegs. Allerdings war der Effekt eher gering und die sehr guten Reinigungsergebnisse wurden nichtsdestotrotz erreicht. Sollte man also zu viel Auftrieb haben UND dies ein Problem darstellen, so gibt es von Wybot extra Gewichte, die man anbringen kann.

Die Gewichte können vorne angebracht werden, sofern Eurer C2 zu viel Auftrieb bekommen würde. Solch ein Szenario ist bei Salzwassersystemen, insbesondere, wenn zusätzlich geheizt wird, durchaus möglich.

 

Fazit: Wybot C2 Akku Poolroboter

Für alle Poolfreunde, die einen sehr gut saugenden Poolreiniger suchen, der Boden, Wände und Wasserlinie reinigen kann, ohne dass man dabei besonders tief in die Tasche greifen muss, ist der Wybot C2 Akku Poolroboter einen näheren Blick Wert. Wir empfehlen diesen bis maximal 35m² Grundfläche. Die Vielseitigkeit, die Saugkraft, aber auch die zuverlässigen Steigefähigkeiten haben uns sehr gut gefallen. Im mittleren Preissegment ist dieses Gerät eine hervorragende Wahl und es übertrifft auch einige Mitbewerbermodelle aus der selben Preisliga.

Poolpanda ist zufrieden

Wir sind sehr zufrieden!

 

 

 

Im folgenden noch die Vor-und Nachteile im Überblick:

    • mit ca. 13,5 m³ / h sehr gute Saugleistung. In der Realität  ist die effektive Saugleistung definitiv besser als bei einigen Konkurrenzmodellen, welche ähnlich oder etwas stärker angegeben werden.
    • fährt bei niedrigem Batteriestand automatisch an den Beckenrand
    • Preis und Leistung sind in sehr fairem Verhältnis
    • Grob-und Feinfilter
    • automatisierte Poolreinigung bringt eine deutliche Zeitersparnis
    • sehr gute Reinigungsergebnisse auch an den Rändern und an den Ecken
    • kann beim Reinigungsergebnis deutlich teurere Geräte überbieten
    • Verschlussmechanismus geht sprichwörtlich leicht von der Hand
    • beim Herausnehmen kein Schmutz zurück ins Poolwasser – das ist hier besonders gut gelöst
    • nur geringe Neigung zu Aufwirbelungen
    • Bodenreinigung und Wandreinigung oder Reinigung der Wasserlinie können separat angesteuert werden. Sehr gut und in der Praxis sehr nützlich!
  • Die IMU-Navigation ist zwar nochmals besser als die alleinige Gyroskopnavigation, dennoch müssen wir unsere Grundflächenempfehlung dadurch auf 35m² begrenzen
  • Kontozwang bei App und – zum Zeitpunkt des Tests – hatte die Wahl der Fahrtwege keinen Einfluss

 

Alternativen:

AntriebAkku
Arbeitsmodusautomatisch
Anschlüsse32 mm Standard, 38 mm Standard, 38 mm Gewinde

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Gesamtbewertung

91.6%

"Für kleine und mittelkleine Pools ist der Wybot C2 Akku Poolroboter sehr gut geeignet. App könnte besser und zuverlässiger sein."

Saugleistung
90%
Saugt besser, als es die Werksangabe vermuten lässt.
Reinigungsergebnis
94%
Sofern Euer Pool nicht zu groß ist, werden die Reinigungsergebnisse sehr gut sein. Setzt den Feinfilter bitte nur gemäß Herstellerangabe ein und dann vermeidet ihr unnötige Probleme.
Zuverlässigkeit
96%
Keine Ausfälle. Kommt auch dann die Wände hoch, wenn er etwas Schmutz bereits eingesogen hat. Das ist nicht bei jedem Roboter so der Fall.
Effizienz & Features
90%
IMU Navigation deutlich besser als Gyroskop. Ausstattung ab Werk sehr gut. Schnell geladen, und Akku erlaubt lange Laufzeiten. Mehrteilige Lade-LED und App trotz Schwächen ziemlich nützlich.
Handling
88%
Nimmt einem viel Arbeit ab. Fährt automatisch an die Poolwand und Filterkammer lässt sich leicht öffnen und schließen. Das Eigengewicht von ca. 8kg kann aber ein Thema sein. Besonders positiv. Bei Entnahme aus dem Poolwasser fließt kein Schmutz zurück in den Pool.